Schreiben

Wie man Schreiben lernt

Ich habe mich mal noch weiter mit dem Thema Schreiben auseinander gesetzt und mich dabei insbesondere dem Buch schreiben sowie dem Drehbuch schreiben gewidmet, da das die Themen sind, die mich am ehesten interessieren. Es gibt ja viele Erklärungen rund um das journalistische Schreiben für Online-Magazin und so was, man kann sogar eine Ausbildung zum Online-Redakteur machen, wenn ich mich nicht irre, allerdings bin ich mehr am kreativen Schreiben interessiert, weil man dabei wesentlich mehr Freiheiten hat als beim ganz normalen und für mich etwas langweiligen journalistischen Schreiben.

schreiben fotoDer Nachteil beim Journalismus ist für mich vor allem aber auch, dass man oft das Gefühl hat, dass die echten Journalisten heutzutage gar nicht mehr so viel recherchieren und auch nicht immer ihre eigene Meinung sagen können und dürfen. Da liest man ja des Öfteren Artikel, die einfach nicht die hohe Qualität haben, die man früher von Zeitungen gewohnt war – und eines der Probleme dahinter ist, dass heute alles so schnell gehen muss.

Früher hatte man fast immer einen ganzen Tag Zeit, um einen Nachricht zu recherchieren, man wusste, das der Artikel gegen Abend abgegeben werden muss und das war’s dann. Heute muss alles blitzschnell gehen, man kann im Grunde nicht einmal abwarten, ob die Nachricht überhaupt stimmt, Nachfragen sind oft auch nicht möglich, denn im Online Journalismus geht es nur darum, immer der erste zu sein. Und das stört mich und es ist ein schlechtes Zeichen für den Journalismus meiner Meinung nach, weil es immer weniger Leute glauben werden.

Ich finde daher das Erzählen von guten Geschichten viel interessanter, denn wenn man eine Story wirklich sauber erzählt, dann haben viele Leute das Gefühl, dass es der Wahrheit entspricht und das ist ja auch ein tolles Ziel und Erlebnis. Ich persönlich bin aber vor allem an Drehbücher interessiert, weil ich gerne sehe, was ich geschrieben habe und es auch irgendwie spannender finde, wenn im Fernsehen dann plötzlich mal mein Name auftauchen sollte und die Schauspieler meine Sätze sagen. In Büchern spielt sich ja fast alles in der Fantasie des Lesers ab, was zwar auch eine Herausforderung darstellt, aber eben nicht ganz das gleiche ist.

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Tagebuch

Und weiter geht’s!

Ich gebe es zu, ich hatte eine kleine Pause eingelegt, weil ich den Eindruck hatte, mein Blog würde niemanden mehr so richtig interessieren. Aber ich habe dann ein paar Meinungen von guten Freunden eingeholt und die sagten mir alle, dass es eben seine Zeit brauche, bis so ein Blog ankommt und von der Außenwelt wahrgenommen wird. Also wage ich jetzt einen neuen Anlauf. Zugegeben, ich hatte es mir einfacher vorgestellt, aber ich schätze, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Aber jetzt muss ich mir überlegen, wo ich mit meinem Blog hin will. Soll ich so in die Richtung von Basic Thinking gehen und über alle Themen schreiben, die das Netz gerade bewegen? Oder soll es mehr um ein spezielles Thema gehen, welches das sein soll, weiß ich aber noch nicht. Es gibt ja schon so viele Blogs: Über Spiele, über Kinofilme, über Serien, eigentlich alles, was mich eben interessiert. Und natürlich auch über das Schreiben, denn das Schreiben an sich ist ja elementar für ein Blog.

Vielleicht sollte ich das ganze doch einfach mehr wie ein Tagebuch führen? Okay, versuchen wir das, denn ich sitze hier gerade an meinem Computer und warte gespannt auf 19 Uhr, wenn der Steam Sale mal wieder aktualisiert wird. Das klingt vielleicht ein wenig albern, als Erwachsener noch auf einen Verkauf zu warten, aber mir macht das jedes Jahr wieder Spaß. Ich plane mir vorher ein Budget von etwa 100 Euro ein und dann kaufe ich mir alle PC Spiele, die ich gerne mal spielen würde, aber die mir über die letzten Monate hin noch zu teuer waren. Klar: Die meisten davon spiele ich eh nicht und meine Steamliste ist mittlerweile so voll, dass ich den Überblick fast verloren habe, aber so ein bisschen Sammeltrieb gehört ja dazu, wenn man ein echter PC Spieler sein will und deshalb warte ich gespannt. Noch eine Stunde…

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Schreiben

Bücher schreiben: Wie?

Buch schreiben FotoSchon in der Schule habe ich immer sehr gerne Aufsätze geschrieben und schon damals stand für mich fest: Eines Tages werde ich mal ein Buch schreiben. Nur wie, das ist mir heute nicht mehr klar. Damals dachte ich, es wäre ganz einfach, so einen Roman runter zu tippen, weil ich als Kind schon annahm, dass man zum Beispiel an der Uni ganz einfach schreiben lernen könnte, aber leider habe ich das bis heute nicht gelernt und inzwischen habe ich dann doch schon leichte Hemmungen, weil ich ja schon etwas falsch machen könnte. Was wäre zum Beispiel, wenn ich ein Buch schreibe, das aber dann total schlecht ist?

Das ist eigentlich meine größte Sorge, wenn ich ein Jahr lang an einem für mich tollen Roman arbeite und mein ganzes Herzblut reinstecke und dann zeige ich es meiner Familie oder meinen Freunden und die sagen dann: Naja, ist ganz nett. Oder: Gibt sicher Leute, die das gut finden, aber für mich jetzt nicht so. Und dann kommt man sich schon irgendwie blöd und komisch vor, weil man in so einem selbst geschriebenen Buch ja schon das ein oder andere von sich selbst preis gibt.

Ein kluger Mann hat mir mal gesagt, dass man mit Büchern andere Leute beeindrucken will, aber die Leute, die einen schon mag, verletzt man oder enttäuscht man damit, und da ist für mich viel Wahres dran. Ich will zwar niemanden mit meinem Roman verärgern, aber wenn man dann so ein paar eher prekäre Szenen drinnen hat, in denen es um unangenehme Themen geht, über die man nicht so direkt mit zum Beispiel seinen Eltern sprechen würde.

Ich habe ehrlich gesagt auch Angst, dass man mich ein bisschen seltsam finden würde, wenn ich ein Buch schreibe, in dem es um einen Mord geht, also ein Krimi, wo man sich ja auch in die Perspektive des Killers hinein versetzen muss…

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Schreiben

Unterschied Buch und Drehbuch

drehbuch fotoBeim Schreiben muss man ja so einiges beachten und eine der ersten Dinge, die ich gelernt habe, war der Unterschied zwischen einem Buch und einem Drehbuch. Beides würde ich gerne schreiben, aber ich musste schnell erfahren, dass das eine fast gar nichts mit dem anderen zu tun hat. So ein Buch ist nämlich natürlich für einen Leser geschrieben, der es im Laden kaufen soll, und man sollte denken, bei einem Drehbuch sei das ganz ähnlich, doch tatsächlich müssen Drehbücher genau das Gegenteil von Büchern sein: trocken und langweilig, fast ein bisschen wie ein Sachbuch.

In Drehbüchern gibt man sehr viele Anweisungen an die Schauspieler, aber auch die Dialoge müssen immer so kurz wie möglich gehalten werden, was mich schon ein wenig verwundert hat, weil ich auch Filme und Serien kenne, in denen sehr viel geredet wird. Aber das kann man sich nur dann erlauben, wenn man schon ein echter Autor ist und nicht als Anfänger, der noch keinen Film veröffentlicht hat.

Ich werde deshalb wohl zunächst ein richtiges Buch schreiben, denn ein Drehbuch ist noch einmal komplizierter und ich kenne mich damit so gar nicht aus. Es ist ja auch ein wenig eine Sache der Erfahrung, Bücher und Romane lese ich schon seit ich ein Kind bin, aber Drehbücher habe ich nun erst fünf oder sechs gelesen und ich muss erst ein Gefühl dafür entwickeln, wie der Aufbau, die Struktur und vor allem der Rhythmus sind. Deshalb ist so ein klassisches Buch mit seinen Kapiteln für mich vorerst die bessere Wahl und ich schreibe lieber etwas, das ich kenne.

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Schreiben

Schreiben ist anstrengend

Uff, habe ich heute schon in die Tasten gehauen. Ich habe diesen ersten Artikel für mein Blog vermutlich schon ein dutzend Mal begonnen und dann immer wieder auf’s neue verworfen, weil ich mir nicht sicher war, ob es so funktioniert. Denn Schreiben ist wirklich alles andere als einfach. Man sagt immer so leicht über Autoren und Redakteure, dass die ja nur Schreiberlinge sind und nichts anderes machen als in die Tasten hauen, was für ein simpler Job, denkt man, aber in Wirklichkeit ist das echt schwierig, wie ich jetzt gerade selbst erfahre.

Dabei möchte ich doch nur ein eigenes Blog anfangen, um über meine Fortschritte beim Schreiben lernen zu berichten, weil ich nun selbst gerne Autor werden möchte. Ich bin nämlich in meiner Freizeit immer gerne dem Gedanken nachgehangen, doch mal einen eigenen Roman zu veröffentlichen. Ich meine, sein wir ehrlich: Das was da so in den Büchregalen steht und verkauft wird, ist überwiegend nicht gut, und das was den ganzen Tag über im Fernsehen läuft noch weniger. Also warum sollte es nicht für mich möglich sein, einen eigenen Roman zu schreiben, der besser ist als der Durchschnitt in der Bücherei?

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig arrogant, aber ich sehe das nicht so, denn man muss sich ja ein Ziel setzen, um beim Schreiben eines Buches nicht die Motivation zu verlieren. Ich zum Beispiele muss jeden Abend irgendein kleines Ergebnis für mich sehen. Dass ich ein Kapitel zu Ende geschrieben habe wäre etwa eine ganz sinnvolle Zielsetzung bei meinem Roman, aber ich werde das sicher herausfinden, wie es für mich am besten funktioniert, denn das kann man ja nicht im Voraus wissen.

Was ich aber schon weiß ist, dass ich einen Krimi schreiben werde, in dem es um eine Radio Journalistin geht, die von jemandem erfährt, der umgebracht werden soll und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf…

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